Sehnsucht

Kapitel 1, 2, 3, 4

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Annesta

Disclaimer

Alle hier aufgeführten Personen gehören Rechtmäßig J. K. Rowling, ich habe sie mir nur ausgeborgt. Außer Claudia die ist aus meiner Fantasie entsprungen.
Viel Spaß beim lesen, wünsche ich noch.


1. Liebe auf den ersten Blick

Claudia kam nun nach diesem Sommer in die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei, sie war wahnsinnig aufgeregt. Ihre Mutter ging mit ihr in die Winkelgasse, um noch die restlichen Schulsachen zu besorgen. Als Claudia und ihre Mutter durch die Gassen gingen, bemerkte Claudia in einen der Schaufenster einen schwarz gekleideten Mann, sie blieb stehen um sich ihn näher zu betrachten, doch er war verschwunden. So ging sie also weiter und bekam ihre Schuluniform und die entsprechenden Schulbücher von ihrer Mutter gekauft. Danach machten sie sich wieder auf den Weg nach Hause, da es noch ungefähr eine Woche dauerte, bis Claudia mit dem Hogwarts-Express nach Hogwarts fahren würde.
Die Tage vergingen wie im Flug, am Morgen an dem Claudia endlich nach Hogwarts fahren würde kam und als sie an dem Tag sehr früh wach wurde, packte sie auch schon ihre Sachen zusammen und ging ins Schlafzimmer ihrer Eltern. Ihre Mutter war gerade dabei gewesen sich anzuziehen, sie sah Claudia fröhlich an und kam auf sie zu „Na Maus, hast du ausgeschlafen?“ erkundigte sie sich und Claudia nickte. Nach dem Frühstück luden sie den Koffer ins Auto und fuhren los.
Als sie am Bahnhof Kings Cross ankamen, gab ihr ihre Mutter noch einen Abschiedskuss auf die Wange und Claudia stieg, zum einen glücklich, da sie bald neue Freunde in der neuen Schule bekommen würde und zum anderen traurig, da sie ihre Eltern in der Zeit wo sie in Hogwarts war, nicht sehen konnte, in den Zug ein. Man hatte Claudia aus ihrer alten Schule verwiesen, weil sie nicht die geeigneten Begabungen mitgebracht hatte. Normalweise wäre sie in die sechste Klasse in Hogwarts gekommen, doch Dumbledore hatte ihr in dem Brief geschrieben, sie solle lieber eine Klasse wiederholen, damit sie den Stoff nachholen könne.
Sie setzte sich ins letzte Abteil und winkte ihrer Mutter zum Abschied. Plötzlich ging die Abteiltür auf und herein kamen ein Mädchen mit ziemlich wuscheligem braunem Haaren und zwei Jungen, der eine hatte rotes Haar und Sommersprossen, und der andere trug eine Brille und hatte schwarze zerzauste Haare. Claudia musterte den schwarzhaarigen Jungen und bemerkte auf seiner Stirn eine dünne Blitzförmige Narbe. Sie erstarrte.
Hermine bemerkte als erstes, das dort am Fenster ein Mädchen saß „Hallo ich bin Hermine Granger“ sagte Hermine freundlich „und das sind meine Freunde Ron Weasley und Harry Potter“ Claudia sagte nichts, sie konnte es einfach nicht fassen den berühmten Harry Potter persönlich kennen zu lernen, sie presste ein leises „Hallo“ heraus.
„Und wie heißt du?“ fragte Ron jetzt neugierig, Claudia schaute ihn an „Ich … ich bin Claudia McNair“ sagte sie so leise, dass man es kaum verstanden hatte. „Du bist neu hier, hab ich recht? Aber jünger als 16 siehst du gar nicht aus.“ sagte Harry und Claudia wurde rot „J … ja, ich wiederhole eine Klasse, also bin ich in der Fünften!“. Hermine drehte sich zu Claudia und wollte ihr gerade erzählen das sie ebenfalls in die Fünften Klasse ginge, als die Abteiltür ein zweites Mal auf ging und Malfoy in der Türe stand.
„Na, wen haben wir denn da“ sagte Draco mit einem fiesen Lächeln auf den Lippen, dann blickte er die Rotangelaufene Claudia an „Haste ne neue Freundin Potter?“ Nun erhob sich Claudia, sie ging auf Malfoy zu und gab ihm eine kräftige Backpfeife, dass er ins schwanken geriet. Er schaute sie empört an „Wie kannst du es wagen mir …“ weiter kam er nicht, da sie ihre Hand ein zweites Mal erhoben hatte „Wenn du noch einmal was Falsches sagt, du Mistkerl, dann garantiere ich für nichts mehr“ sie sah ihn mit solch einem zornfunkelnden Blick an, dass selbst Harry und Ron angst vor ihr bekamen.
Draco drehte sich abprobt um und verließ das Abteil, ohne noch etwas von sich zu geben. Claudia setzte sich wieder hin. „Claudia was war das denn gerade, aber das hätte ich bei diesem Schleimbeutel von einem Malfoy auch getan“ meinte Hermine glucksend und sah Claudia begeistert an. Hermine begann zu erzählen wie es in Hogwarts so ablief, wobei ihr Claudia aufmerksam zuhörte.
„Von welcher Schule kommst du den, Claudia?“ fragte sie Harry „Aus der Französischen Schule La Porta. War ganz schön da“ „Wieso haben die dich eigentlich dort rausgeworfen?“ wollte Hermine jetzt wissen. Claudia zögerte, dann „Weil ich schlechte Noten geschrieben hatte“
Die restliche Zugfahrt verging ohne weitere Zwischenfälle. Als sie endlich am Bahnsteig von Hogwarts ankamen, bat Hagrid die Erstklässler ihm zu folgen, da sie ja mit den Booten über den See fahren würden. Die anderen wurden zu den Kutschen gebeten, die sie nach Hogwarts fuhren. Claudia setzte sich mit Hermine, Ron und Harry in eine Kutsche. Nachdem sie über das Gelände gefahren waren, holte sie einer der Lehrer ab und brachte sie ins Schloss.
In der Eingangshalle angekommen wurden sie auch gleich von Prof. McGonagall begrüßt und von ihr in die Große Halle gebeten, damit sie die Erstklässler begrüßen konnte. Claudia staunte nicht schlecht, als sie eintrat, denn die Halle war festlich geschmückt worden, bei der Decke hätte man meinen können das sie überhaupt nicht existierte, da sie genauso aussah wie der Himmel draußen. Claudia war sehr gespannt darauf in welches Haus sie kommen würde. Hermine hatte ihr nämlich zuvor noch erzählt was es mit den Häusern auf sich hatte.
Als Prof. McGonagall alle Erstklässler in ihre Häuser verteilt hatte, verkündete sie noch, dass noch jemanden den sprechenden Hut aufsetzten müsste. Claudia wusste genau, dass dieser jemand sie war und als ihr Namen aufgerufen wurde, stolperte sie in Richtung Lehrertisch. Kurz davor blieb sie wie angewurzelt stehen. Sie blickte genau in die Augen des Mannes, den sie ne Woche zuvor flüchtig in der Winkelgasse gesehen hatte. Dann ging sie, ohne zu zögern, weiter und setzte sich auf den Hocker und ihr wurde der Hut aufgesetzt. Die Klassen brauchten nicht lange zu warten, nach ungefähr’ ner halben Minute rief der sprechende Hut den Namen ihres Hauses aus. Sie kam nach Gryffindor. Der ganze Gryffindortisch begann zu johlen und zu klatschen. Claudia ging mit einem schüchternen Lächeln zu dem Tisch der Gryffindors und setzte sich etwas abseits von den anderen. Und Dumbledore begann seine Rede.

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Snape hatte bereits am Lehrertisch gesessen, als die Türe der großen Halle aufging und die Erstklässler herein kamen. Er war noch nie sonderlich von solchen Festen oder der gleichen begeistert gewesen. Trotz allem musterte er die Erstklässler, mit seinem üblichen niederträchtigen Grinsen, weil er wusste, dass er bei den Gryffindors gleich wieder mit Punkteabzug anfangen würde. Nachdem alle  Erstklässler in ihre Häuser verteilt waren, vernahm Prof. Snape wie eine gewisse McNair auffordert wurde den sprechenden Hut aufzusetzen. Snape blickte in die Schar der Schüler und sah dann ein schwarzhaariges Mädchen, das sich an den großen Tischen vorbeidrängte, als sie ihren Kopf hob und direkt in seine Augen sah, fiel ihm auf, dass sie abprobt stehen geblieben war und ihn interessiert musterte. Es gefiel ihm überhaupt nicht, dass sie ihn so anstarrte und er wandte sich seinem Teller zu. Als er noch einmal zu Miss McNair schaute saß sie bereits auf dem Hocker und kurz darauf rief der Hut aus, dass sie in Gryffindor sein würde, was ihn noch breiter Grinsen ließ.
‚Die wird noch ihr blaues Wunder erleben!’ urteilte Snape. Nach der Auswahlzeremonie begann Dumbledore der Schulleiter seine übliche Rede
„Liebe Schüler und Professoren, ich freue mich euch ein weiteres Jahr, hier in Hogwarts
begrüßen zu dürfen. Zudem möchte ich euch allen euren neuen Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste vorstellen“ Ein ziemlich Miesepetriger Lehrer stand auf und schenkte den Schülern nur einen kalten Blick, als Prof. Dumbledore seinen Namen ausrief. „Er heißt Prof. Jones Brake“ Prof. Brake setzte sich wieder und schaute gleichgültig durch die große Halle. Alle Schüler sahen ihn grübelnd an den sie ahnten, dass es mit diesem Lehrkörper sicherlich genauso schwer im Unterricht werden würde, wie bei Prof. Snape. Dann wurde das Bankett eröffnet und alle begannen freudig sich die Teller voll zu schaufeln.
Snape stand auf, ihm war der Appetit vergangen. Als er durch die Halle ging spürte er, dass ihn jemand beobachtete. Er ging langsamer und schaute sich um. Da erblickte er sie, das Gör das es eben schon mal gewagt hatte ihn anzustarren, blickte ihn jetzt direkt in die Augen. Unerwartet lächelte sie ihn freundlich an, er war für einen kleinen Moment verdutzt, fing sich dann aber wieder, musterte sie mit einem eiskalten Blick und ging weiter.
‚Wie kann sie es nur wagen mich anzulächeln?’ Snape hatte jetzt große Lust irgendjemandem Punkte abzuziehen. Doch er fand einfach kein Opfer, so ging er missgelaunt weiter durch die langen Gänge von Hogwarts.

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Als Claudia sich gesetzt hatte blickte sie direkt wieder in die eiskalten Augen des Mysteriösen Lehrers mit den schwarzen schulterlangen Haaren, sie vergaß dabei völlig die Zeit. Nach einigen Augenblicken erhob er sich von seinen Platz und Claudia beobachtete ihn hingerissen, als er plötzlich zu ihr sah entwischte ihr ein freundliches lächeln. Sie merkte noch wie er kurz verwirrt rüberschaute und sah sie danach kühl an, was ihr sehr unangenehm war, da sie erhofft hatte das er ihr lächeln erwidern würde. Frustriert stand sie auf und verließ die große Halle, ihr war ebenfalls der Appetit vergangen.
Sie ging durch die verschiedensten Gänge, sie wusste ja überhaupt nicht wo ihr Haus war. Sie blieb stehen und lehnte sich gegen eine Wand, als sie plötzlich schritte hörte. Sie sah sich um doch es war niemand zu sehen. Dann ganz unerwartet spürte sie eine Hand auf ihre Schulter und sie wurde ruckartig herumgedreht. Vor ihr stand keine anderer als Severus Snape, er blickte sie hinterhältig an. Als er anfing zu sprechen, zuckte Claudia förmlich zusammen „Was haben sie hier zusuchen Miss McNair?“ Claudia stand vor ihm und wusste keine Antwort, sie hatte noch nie so eine boshafte Stimme vernommen, andererseits fand sie seine Stimme aber auch sehr anziehend. „Nun, was hatten sie hier zusuchen“ wiederholte er seine Frage, dieses Mal einen tick ungeduldiger „I . . . ich wollte nur in meinen Gemeinschaftsraum Professor. Anscheinend habe ich mich wohl verlaufen, denn ich weiß nicht mehr wo ich bin.“ Claudia wartete ab, doch ihr viel noch etwas ein was sie ihn unbedingt fragen wollte. „Äh Professor, ich würde gerne ihren Namen wissen da ich es persönlich ziemlich nervend finde immer nur Professor zu sagen“ sie sah ihn gespannt an.
„Ich glaube nicht Miss McNair, dass ich ihnen meinen Namen jetzt schon sagen werde, da müssen sie sich noch gedulden, aber ich bringe sie jetzt erst mal zurück zur großen Halle, dort können sie dann auf ein paar Gryffindors warten, die sie zu ihrem Gemeinschaftsraum bringen können. Ich ziehen Gryffindor Fünf Punkte ab, da sie ohne weiteres durch die Schule gestreift sind und jetzt folgen sie mir“ Claudia blickte ihm verzückt hinterher, er war genau so wie sie sich ihn vorgestellt hatte. Nicht nur vom Aussehen her gefiel ihr der Professor, sondern auch vom Charakter, sie wollte unbedingt mehr von ihm wissen.
„Endschuldigen sie Professor . . .“ Snape blieb nicht stehen, er fragte nur genervt „Was ist den jetzt schon wieder Miss McNair“ Claudia nahm ihren ganzen Mut zusammen „Ich wollte nur wissen was sie denn unterrichten und wo das genau stattfindet. Falls ich ihnen auf die Nerven gehe sagen sie’s mir nur, ich werde es schon verkraften“ sie wartete aufmerksam. Sie dachte schon er wolle ihr nicht antworten, als sie seine dunkle Stimme vernahm „Sie können einem wirklich auf den Geist gehen Miss McNair, aber zu ihrer Frage, ich lehre Zaubertränke in den Kerkern. Ich hoffe das reicht ihnen als Auskunft“ „Was, Zaubertränke“ Snape blieb stehen. Claudia lief genau in ihn rein, da sie am überlegen war was sie ihn noch fragen könnte.
„Passen sie gefälligst auf wo sie hinlaufen Miss McNair“ er sah sie durchdringend an „Was sollte ihre Bemerkung den eben? Haben sie etwa was gegen die Kunst der Zaubertränke?“ Claudia wurde rot „Äh nein Professor, ich bin eher sehr interessiert an diesem Fach.“ Sie blickte verlegen zu Boden. Ohne sie noch eines Blickes zu würdigen ging Snape weiter.
Nach gut 2 Min. kamen sie auch schon in die Eingangshalle. Snape verabschiedete sich bei Claudia, mit einem leichten Kopfnicken und verschwand.
Claudia sah ihm noch nach, als auch schon Hermine, Ron und Harry aus der Großen Halle kamen „Claudia, was machst du denn noch hier? Ich dachte, als du die Halle verlassen hattest, wärst du in den Gemeinschaftsraum gegangen.“ Erkundigte sich Hermine „Na ja, ich wollte ja auch zuerst in den Gemeinschaftsraum. Aber ich hatte mich verlaufen und der Schwarzgekleidete Lehrer hat mich erwisch, wie ich durch die Schule gestreift bin und er hat mir daraufhin, äh lass mal überlegen, ah ja Fünf Punkte abgezogen.“ Ron und Harry guckten sich ärgerlich an „Was er hat schon Punkte abgezogen, dabei hat das Schuljahr doch noch nicht einmal begonnen! Dieser Mistkerl!“ meinte Ron unzufrieden „Tja Jungs“ meldete sich Hermine abermals „Da können wir wohl leider nichts tun, es sei denn Ron, du willst dich mit Prof. Snape anlegen?“ Claudia kicherte kurz auf „Das will ich bestimmt nicht Hermine! Und Claudia bei dem Mann gibt es absolut nichts zu lachen!“ mit diesem Satz verabschiedete sich Ron und machte sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum, ohne sie noch eines Blickes zu würdigen „Na dann sollten wir wohl besser auch gehen bevor Snape wieder auftaucht und uns weitere Punkte abzieht“ meinte Harry und die drei eilten Ron hinterher.
Claudia wünschte den beiden Jungs noch eine gute Nacht und ging die Treppen zum Mädchenschlafsaal hoch „Hermine kommst du nicht mit?“ erkundigte sich Claudia, da Hermine in den Sessel am Kamin sitzen blieb „Ne Claudia, ich möchte noch was für die Schule lernen. Ich will nämlich für morgen etwas vorbereitet sein“ entgegnete ihr Hermine „Ok dann auch dir gute Nacht Hermine“ „Ja, gute Nacht“ oben angekommen zog sie sich um und legte sich ins Bett ‚Hermine scheint eine Streberin zu sein, aber das muss ja jeder selber wissen was er mit seinem Leben macht!’ mit diesen letzten Gedanken schlief Claudia ein.

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Snape ging ziellos durch Hogwarts, als er plötzlich eine Gestalt an der Wand lehnen sah, beschleunigte er seinen Schritt. Dort angekommen drehte er die Person ruckartig um. Er stand sich Miss McNair gegenüber und sie blickte ihn zerstreut an, offensichtlich hatte sie sich verlaufen. „Was haben sie hier zusuchen Miss McNair?“ Snape wartete ungeduldig auf eine Antwort, da keine kam fragte er noch mal eindringlicher „Nun, was hatten sie hier zusuchen?“ dieses mal brauchte er nicht lange zu warten „I . . . ich wollte nur in meinen Gemeinschaftsraum Professor. Anscheinend habe ich mich wohl verlaufen, denn ich weiß nicht mehr wo ich bin.“ Kam die Antwort von Claudia. Snape wollte gerade eine Bemerkung von sich geben, als sich Miss McNair wieder meldete „Äh Professor, ich würde gerne ihren Namen wissen, da ich es persönlich ziemlich nervend finde immer nur Professor zu sagen“
‚Wie kann sie es nur wagen mich nach meinem Namen zu fragen!’ Snape merkte das sie auf eine Antwort wartete, er überlegte nicht lange „Ich glaube nicht Miss McNair, dass ich ihnen meinen Namen jetzt schon sagen werde, da müssen sie sich noch gedulden, aber ich bringe sie jetzt erst mal zurück zur großen Halle, dort können sie dann auf ein paar Gryffindors warten, die sie zu ihrem Gemeinschaftsraum bringen können. Ich ziehe Gryffindor Fünf Punkte ab, da sie ohne weiteres durch die Schule gestreift sind und jetzt folgen sie mir“ Snape ging los ohne sie noch mal anzusehen. ‚Ich glaub das einfach nicht, erst starrt dieses Gör mich in der großen Halle an und jetzt ist sie auch noch so dreist mich nach meinem Namen zu fragen! Am liebsten hätte ich ihr eben mehr als nur Fünf Punkte abgezogen!’ dachte Snape.
Kurze Zeit später vernahm er wieder ihre Stimme „Endschuldigen sie Professor . . .“ Snape hatte nicht sonderlich Lust, sich mit ihr zu unterhalten. Trotzdem fragte er eindringlich, ohne sich umzudrehen „Was ist den jetzt schon wieder Miss McNair“ ‚Kann die mich nicht einmal in Ruhe lassen, ist ja nicht zum aushalten’ „Ich wollte nur wissen, was sie denn unterrichten und wo das genau stattfindet. Falls ich ihnen auf die Nerven gehe, sagen sie’s mir nur, ich werde es schon verkraften“ Snape überlegte. „Sie können einem wirklich auf den Geist gehen Miss McNair, aber zu ihrer Frage, ich lehre Zaubertränke in den Kerkern. Ich hoffe das reicht ihnen als Auskunft“ das was Miss McNair danach von sich gab, hörte sich eher an, als hasste sie genau dieses Fach „Was, Zaubertränke“ Snape blieb abprobt stehen, woraufhin Miss McNair genau in ihn rein lief. „Passen sie gefälligst auf wo sie hinlaufen Miss McNair. Was sollte ihre Bemerkung denn eben? Haben sie etwa was gegen die Kunst der Zaubertränke?“ erkundigte sich Snape und sah sie durchdringend dabei an ‚Jetzt sag ja nichts falsches Kleines!’
Snape merkte wie sie rot anlief und verlegen zu Boden sah, als sie sagte „Äh nein Professor, ich bin eher sehr interessiert an diesem Fach.“ Dann ging Snape ohne weitere Bemerkungen weiter ‚Ob sie wirklich so „sehr“ interessiert an Zaubertränken ist, wird sich spätestens in der ersten Stunde Zaubertränke rausstellen!’ Snape lächelte verschmitzt in sich hinein. In der Eingangshalle angekommen, nickte er ihr kaum merklich zu und ging in seine Gemächer.
Dort angekommen, setzte er sich in einen seiner schwarzen Sessel am Kamin. So etwas hatte er wahrlich noch nie erlebt. Er fragte sich auch, warum er ihr gegenüber nicht gleich ausgetickt ist, als sie ihn so überrumpelt hatte, mit ihren neugierigen Fragen. Bei jedem anderen wäre er auch ausgerastet, dieses Mädchen hatte was an sich, was Snape nicht so recht deuten konnte „Was war nur mit mir los? Ich bin doch sonst nicht so . . .  wie soll ich sagen
. . . entgegenkommend!“ Snape stand auf und ging durchs Zimmer, er hatte keine Lust mehr noch weiter über diese McNair nachzudenken. Er bewegte sich in Richtung  Badezimmer und genehmigte sich ein schönes heißes Schaumbad.
Doch er konnte einfach nicht aufhören über dieses Gör nachzudenken. Er stieg aus der Wanne und zog sich eine saubere Boxershort an. Als er in seinem Bett lag, schlief er direkt ein. Doch den Traum den er hatte, würde er nicht so schnell vergessen.


-Kapitel 2-